Was ist Craft Beer?


 Craft Beer, eine Bewegung aus den 80iger Jahren der USA. Nach der Aufhebung des Heimbrauverbotes entstanden viele kleine Brauereien (Micro Breweries). Dies ermöglichte  u.a. den Hobbybrauern die Möglichkeit kleine Mengen an Bier zu brauen, welches Ihrem Geschmack entsprach und Ihre Handwerkskunst wiederspiegelt.

 

Der Beginn der Entfernung zum industriell hergestellten Bieres hat begonnen. Im Grunde handelt es sich bei Craft Beer nicht nur um eine Philosophie und Handwerkskunst sondern es geht auch um die Verwendung von hochwertigen Zutaten, die für unkonventionelle Geschmacksrichtungen sorgen. Auch das Wiederbeleben von alten Brautraditionen, wie zum Beispiel "Sahti" oder "Gueze" stehen dabei im Mittelpunkt. Im Gegensatz zu industriell hergestelltem Bier kann es auch durchaus vorkommen das ein Pale Ale im Vergleich zum vorherigen Sud geschmackliche Abweichung hat. Einerseits kann das passieren weil der dazugehörige Hopfen weniger aromatisch ist als im Vorjahr oder andererseits wurde schlichtweg ein anderer Hopfen verwendet. Brauers Gusto! (Bspw. Ziggy von Braukollektiv aus Freiburg). Beim industriell hergestellten Bier sind die Brauer darauf bedacht ein geschmackliches konstantes Bier zu brauen um dem Kunden eine gleichbleibende geschmackliche "Qualität" zu sichern. Was sich dann durch schwache Aromen und einen schnell abflachenden Körper auszeichnet. Im Vergleich dazu ist ein Craft Beer, sei es ein India Pale Ale oder ein Imperial Stout, von Aromen durchflutet. Egal ob fruchtig, blumig, hopfig oder ein durch geröstetes Malz entstandenes Stout, welches Aromen von Kaffee und oder Schokolade mit sich bringt. Es entsteht ein Bier mit Körper und Charakter über welches man sich dann auch austauscht.

Craft Beer und das Reinheitsgebot von 1516! Die immer wiederkehrende Frage ob Craft Beer dem Reinheitsgebot entspricht lässt sich Grundsätzlich mit JA beantworten. Brauwasser, Hopfen, Malz und Hefe sind genau so, die vier Grundzutaten beim Craftbier, wie bei einem ideal Standardbier. Wenn Craft Bier nicht sogar reiner ist als manches Supermarkt Bier. Es ist nämlich durchaus üblich dem Bier PVPP (Polyvinylpolypyrrolidon) zuzusetzen, um eine Verbesserung der Klärung und Filtration zu erreichen. Desweiteren ist es auch möglich ein Bier zu Färben um dem Verbraucher zu täuschen und ihm suggerieren zu wollen, das hier besondere Malze verwendet wurden. Insgesamt dürfen laut Biergesetz von 1993 ca. 60 verschieden Stoffe verwendet werden um ein Bier zu brauen. Kleiner Auszug was noch benutz werden darf: Kohlenstoffdioxid, Stickstoff, Hopfenextrakt, Kieselgur, Zuckercouleur, Algen-mehl und Aktivkohle etc. pp..

In die Kategorie "besonderes" Bier zählen auch Klassiker wie die Berliner Weiße oder die Leipziger Gose, die definitiv vom strikten Reinheitsgebot abweichen, aber denoch gebraut werden dürfen. Ausser in Baden-Württemberg und Bayern. Auch Reis- und Maismalz sind Verboten, ausser das Bier wurde im Ausland gebraut, da im Ausland das deutsche Reinheitsgebot keine Bedeutung hat. Der Verbraucher wird also nicht durch das Reinheitsgebot geschützt. Ein Grund sich mehr zu informieren und sich nicht blind auf "Gütesiegel" zu verlassen.

 

Gegen die Einheitsplörre!  #gimmecraftbeer

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